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kurz & kompakt


Bischofsbrief zur Stadtpfarrei Meppen

Osnabrück, im Juni 2022

 

Liebe Schwestern und Brüder in den katholischen Kirchengemeinden der Stadt Meppen!

 

„Gott und den Menschen nahe.“ Unter diesem Leitwort sind wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten unseren Weg im Bistum gegangen, auch durch die Höhen und Tiefen der letzten Jahre. Und wir sind weiterhin vielfach herausgefordert. Dabei soll es immer unser Ziel bleiben, die Botschaft des Evangeliums in die heutige Lebenswelt der Menschen und ihre existenzielle Situation zu übersetzen. Die Rahmenbedingungen dafür sind erheblich schwieriger geworden. Dennoch suchen wir auch unter diesen Bedingungen, einen zukunftsträchtigen Weg zu finden, der die (oft harten) Realitäten annimmt und zugleich das Ziel der Verkündigung des Evangeliums nicht aus den Augen verliert.

 

Deshalb machen wir uns heute auf verschiedenen Ebenen Gedanken um die Zukunftsfähigkeit unserer Kirche in Deutschland und vor Ort. In unserem Bistum haben wir vor etwa fünfzehn Jahren entschieden, die Seelsorgeeinheiten überschaubar zu halten im Gegensatz zu vielen anderen Diözesen, die zum Teil riesige Großpfarreien bilden. So gibt es bei uns zur Zeit 72 Einheiten, überwiegend als Pfarreiengemeinschaften, gebildet aus 208 Kirchengemeinden.

 

Schon damals – es war im Jahr 2008 – haben wir geplant, auf die Dauer in unseren Städten eine weitergehende Zusammenarbeit der Pfarreien und Gemeinden einzugehen, um noch mehr Zusammenarbeit und Innovation zu erzielen, nicht zuletzt für das Zusammenspiel mit der jeweiligen Kommune, mit der wir durch Kitas und soziale Einrichtungen in vielerlei Verbindungen stehen. Natürlich geht es auch darum, den stark reduzierten Personalressourcen gerecht zu werden, besonders im priesterlichen Dienst und in anderen Leitungsaufgaben.

 

Zu einer solchen Neuaufstellung der Kirchengemeinden möchte ich Sie für die Stadt Meppen ermutigen. Mit den verantwortlichen Hauptamtlichen und den gemeindlichen Gremien haben bereits Vorgespräche stattgefunden, die mir zeigen, dass es nun notwendig ist, den Fortgang der Überlegungen auf eine breitere Basis zu stellen, zumal bei den anstehenden Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen in diesem Jahr klar sein muss, welche Richtung wir einschlagen wollen. Mir ist wichtig, zwischen der Rechtsform Pfarrei, die sich vor allem auf die Verwaltungsaspekte bezieht, und dem Leben in den Gemeinden vor Ort zu unterscheiden. Kirche lebt in den Familien, Gruppierungen, Vereinen, Verbänden, Chören, kirchlichen Einrichtungen und Initiativen der Gemeinden. Hier sollten wir alle möglichst viel Kreativität und Phantasie entwickeln, um ihnen ein einladendes, vielfältiges und lebendiges Gesicht zu geben. Jeder und jede von uns, wir alle prägen diesen „Pastoralen Raum“, in dem Kirchengemeinden mit Kitas, kirchlichen Schulen, Krankenhaus und vielen sozialen Einrichtungen die Menschen in ihren ganz unterschiedlichen Lebenssituationen erreichen, Gemeinschaft fördern und offen für alle Menschen sind.

 

Die ,Pfarrei‘ stellt hierfür den Rechtsrahmen zur Verfügung, innerhalb dessen alle Fragen bearbeitet werden, die mit Vermögen, Personal und Trägerschaften zu tun haben. Innerhalb der ,Pfarrei‘ kann und soll es weiterhin viele Gemeinden und Gemeinschaften mit viel Eigenstand geben, dabei denke ich an die Dörfer und Stadtteile. Aus meiner Sicht ist Meppen einer der Orte, wo es sinnvoll und möglich ist, einen solchen städtischen Pastoralen Raum anzustreben. Insgesamt leben hier in den drei Pfarreiengemeinschaften knapp 21.000 katholische Christen. Die drei Pfarreiengemeinschaften decken das Kommunalgebiet von Meppen ab und bilden in vielerlei Hinsicht einen gemeinsamen Sozial- und Pastoralraum, auch wenn es eine starke Identifikation der Menschen in ihren Dörfern und Stadtteilen gibt.

 

In den kommenden Jahren wird es für alle Pfarreien im Bistum nötig sein, die Personalentwicklung und die Gebäudeentwicklung mit einer pastoralen Profilbildung der Kirchengemeinden zusammenzudenken. Ich halte es für richtig, dies in Meppen für die ganze Stadt zusammen zu betrachten. Daher sollen die drei Pfarreiengemeinschaften zu einem Pastoralen Raum als Stadtpfarrei zusammengeführt werden, um die Kirche vor Ort zu unterstützen und zu fördern. Das wird nicht unmittelbar geschehen, sondern soll am Ende eines längeren gemeinsamen Planungsprozesses erfolgen. Die positiven Erfahrungen, die wir in Osnabrück, Bremen und Nordhorn gemacht haben, ermutigen noch einmal mehr zu diesem Weg.

 

Im Sinne einer „Kirche der Beteiligung“ sollen möglichst viele Menschen vor Ort die Bildung der neuen Stadtpfarrei mitgestalten. Das gilt auch wie bisher für die Pfarrgemeinderäte und die Kirchenvorstände. Im November werden sie neu gewählt zu solcher Beteiligung. Für die Klärung der offenen Fragen ist ein Zeitraum von bis zu drei Jahren vorgesehen.

 

Mir ist bewusst, dass der anstehende Prozess den beteiligten Haupt- und Ehrenamtlichen und auch Ihnen vor Ort viel Bereitschaft zu Veränderung, Kreativität und Engagement abverlangt. Ich sehe aber auch Chancen darin, wenn wir uns als Christen vergewissern, was wir realistisch mit den uns gegebenen Mitteln in dieser Welt gestalten können. Ich sehe in Meppen viele engagierte Menschen, lebendige Gemeinden und eine noch immer starke Ausstattung mit kirchlichen Einrichtungen, mit denen Sie vor Ort viel einbringen können. Gerade jetzt sollten wir diese zukunftsträchtige Aufgabe anpacken!

 

Noch einmal danke ich Ihnen allen für Ihren Einsatz und Ihre pastorale Leidenschaft!

 

Es grüßt Sie von Herzen

 

Dr. Franz-Josef Bode

 

 


Start in die Sommerferien mit "Werwölfe" und Cocktails

Alle Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren sind zu einem besonderen Start in die Sommerferien eingeladen! 

Wir treffen uns am 14. Juli von 17.00- 20.00 Uhr im Gemeindehaus St. Paulus, spielen "Werwölfe von Düsterwald" und genießen alkoholfreie Cocktails.

 

Anmeldungen sind bis zum 10. Juli bei Pastoralassistentin Pia Focke oder Gemeindeassistentin Jana Maurach möglich. 

 

Wir freuen uns auf einen schönen Abend!


Kaffee & Kind

 

 

Am 14. Juli sind alle Eltern mit ihren kleinen und großen Kindern zu einem Austauschtreffen ins Mundwerk Meppen eingeladen.

Wir freuen uns auf heißen Kaffee, gute Gespräche, bekannte und neue Gesichter und einen entspannten Nachmittag.



Trauerreise nach Gerleve

Auszeit für Trauernde im Kloster mit Wandern und Film

Für alle Interessierten bieten wir von Mittwoch, 10. August, bis Freitag, 12. August, eine Auszeit für Trauernde im Exerzitienhaus des Klosters Gerleve an. Bei Fragen können Sie sich gerne an Petra Kleene oder Carolin Moß wenden.

 

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Reise für Trauernde nach Gerleve
Reise für Trauernde nach Gerleve(1).pdf
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Zeltlageranmeldungen 2022

Im Sommer geht's ins Zeltlager! Bist du dabei?

 

In diesem Jahr schlagen wir unsere Zelte in den Sommerferien in Fürstenau (Ortsteil Hollenstede) auf. 

Das Kleine Lager findet zwischen dem 21. Juli und 30. Juli 2022 und das Große Lager zwischen dem 30. Juli und 08. August 2022 statt.

  

Auf unserer Homepage sind unter der Registerkarte "Zeltlageranmeldungen 2022" vier verschiedene Anmeldungen für die Zeltlager zu finden:

  • Für Kinder zwischen 9 und 11 Jahren für das Kleine Lager
  • Für Kinder zwischen 11 und 16 Jahren für das Große Lager
  • Für Gruppenleiter*innen des Kleinen Lagers
  • Für Gruppenleiter*innen des Großen Lagers

Außerdem haben wir wichtige Informationen zum Datenschutz und zum Reiserecht zusammengestellt.

 

Der Anmeldeschluss für Anmeldungen von Kindern ist der 19.06. 

Gruppenleiter*innen können sich bis zum 05.06. anmelden.

 

 


offene Kinder- und JUgendgruppe

Nach den Osterferien startet eine neue, offene Kinder- und Jugendgruppe für 6- bis 13-Jährige.

Dieses Angebot richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche, die aus der Ukraine geflohen sind und nun in Meppen wohnen.

 

Die Gruppe findet immer Donnerstags von 16.00-17.00 Uhr im Gemeindehaus der Propsteigemeinde St.Vitus statt. Das erste Treffen ist am 21. April.

Während der Gruppenstunden wird gespielt, gebastelt und eine unbeschwerte Zeit miteinander verbracht.

 

Begleitet wird die Gruppe durch Gruppenleiter*innen der Gemeinde, sowie Pastoralassistentin Pia Focke.

 

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wir bitten darum, eine FFP2-Maske mitzubringen.

 

Bei weiteren Fragen steht Pia Focke zur Verfügung.

 

Wichtiger Hinweis: Diese Gruppe ersetzt nicht die festen Kindergruppen unserer Gemeinde für Kinder ab der 3.Klasse. Einladungen zu diesen Gruppen folgen im Frühsommer.


DRINGEND ORDNER:INNEN GESUCHT!!!

Unsere Gottesdienste können nur stattfinden, wenn wir am Eingang der Kirche engagierte Menschen stehen haben, die die Einhaltung der gültigen Hygienebestimmungen überprüfen und stellvertretend für die Gemeinde die Kontaktregistrierung kontrollieren.

Wir brauchen ganz dringend Unterstützung!

Viele haben in den vergangenen beiden Jahren Monaten dazu beigetragen, dass Gottesdienste „geordnet“ überhaupt stattfinden konnten. 

 

Einzige Voraussetzung: Man sollte 30min früher da sein!

Aufgaben des Ordnungsdienstes: FFP2-Maske tragen, Hände desinfizieren, am Eingang der Kirche stehen, die Gläubigen willkommen heißen, auf das Ausfüllen vom Kontaktdaten-Zettel sowie auf Maske und Händedesinfektion hinweisen. Wenn Sie mithelfen wollen, melden Sie sich gerne bei René Kollai oder klicken Sie auf den nebenstehenden Link. Vielen Dank für Ihr Engagement und ein riesengroßes DANKESCHÖN den Ehrenamtlichen, die wöchentlich das Leben in der Gemeinde und die Gottesdienste ermöglichen!

 

Ihr Pastoralteam



"Spiritwoch" für Jugendliche und junge Erwachsene

Ein neues Projekt aller drei Meppener Pfarreiengemeinschaften für Jugendliche und junge Erwachsene geht an den Start! 

Beim Spiritwoch wird Kirche an Orten erlebbar, an denen junge Menschen gerne sind: am Lagerfeuer, im Kino, in der Kneipe und am See.

Dort wollen wir gemeinsam Gottesdienst und das Leben feiern. 

Eine Teilnahme ist spontan ohne Anmeldung und ohne Voraussetzungen möglich. 

Wir freuen uns auf euch!

Pia Focke (Meppen Süd)

Jana Maurach (Meppen Ost)

 



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