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zu den Gemeinden


Propstei

St. Vitus

Hier können Sie sich über die Propsteikirche, ihre Geschichte, ihre Gremien und weitere Bereiche informieren.


Schwefingen

St. Josef

Hier können Sie sich über die Schwefinger Kirche, ihre Geschichte, ihre Gremien und weitere Bereiche informieren.


Teglingen

St. Antonius Abt

Hier können Sie sich über die Teglinger Kirche, ihre Geschichte, ihre Gremien und weitere Bereiche informieren.



Gottesdienstordnung


Propstei St. Vitus,

Kuhstraße, Meppen


St. Josef, Schwefingen/ Varloh

Ringstraße, Meppen-Schwefingen


St. Antonius Abt, Teglingen

Teglinger Hauptstraße, Meppen-Teglingen


Emmauskapelle, Ludmillenstift, Meppen

Ludmillenstraße 4, Meppen



kurz & kompakt


Schwelbrand im Gemeindehaus

Am Mittwochmorgen, den 12.06., wurde um 7:20 Uhr vom Hausmeister eine Rauchentwicklung im Erdgeschoss des Gemeindehauses festgestellt. Wenige Minuten später konnte die Feuerwehr den Schwelbrand löschen.

 

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung muss das gesamte Gebäude einschließlich der Stadtbibliothek KÖB bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Zum Glück sind keinerlei Personen zu Schaden gekommen.

 

Die Polizei ermittelt derzeit noch die Brandursache. Da das gesamte Gebäude aufgrund der starken Rauchentwicklung umfassend professionell gereinigt werden muss, bleibt das Gemeindehaus bis auf weiteres geschlossen.

 

Sobald erste Räume wieder nutzbar sind, werden die betreffenden Gruppen durch das Pfarrbüro informiert.

 

Um die Versicherungsleistungen nicht zu gefährden, darf das Gebäude bis zur Schadendbestandsaufnahme des Gutachters nicht betreten werden. Bitte nehmen Sie im Notfall Kontakt mit unserem Hausmeister Patrick Timme auf.  

 

Wir bitten um Verständnis für diese unausweichliche und notwendige Einschränkung des Gemeindelebens!

 

Dennoch sind alle Verantwortlichen der Kirchengemeinde glücklich, dass der Vorfall so glimpflich abgelaufen ist, weil die Gefahr so schnell entdeckt wurde und die Feuerwehr so schnell zur Stelle war.

 

Herzlichen Dank an alle, die den Brand bekämpft haben und an den Reinigungsarbeiten der nächsten Wochen beteiligt sind!

 



Rückblick: Pfarrfest 9. Juni 2024

Am 9. Juni fand das diesjährige Pfarrfest der Propsteigemeinde St. Vitus statt. Nach einem Familiengottesdienst zum Thema "Segen", in dem unsere Pastoralassistentin Pia Focke verabschiedet wurde, gab es ein vielfältiges Programm auf dem Domplatz. Viele Helfer*innen sorgten mit Pommes, Würstchen, frischen Waffeln und selbstgebackenem Kuchen für eine tolle Verpflegung. Die Gruppenleiter*innen boten den Kindern mit Kinderschminken, einem Bungeerun, einer Hüpfburg und einem Spieleanhänger viele Highlights. Auch die Wärmestube öffnete ihre Türen und bot Pfannkuchen über offenem Feuer sowie Spiegeleier-Essen an. Wir danken den Kindertagesstätten "Am Heideweg", "Arche Noah" und "St. Vitus" für die schönen Auftritte der Kinder auf unserer Bühne. Zum Abschluss des Festes wurde ein Tandem versteigert, das nun der Gruppenleiter*innenrunde gehört. Viel Spaß damit! 

Wir bedanken uns bei allen Besucher*innen und Helfer*innen- nur durch euch ist das Pfarrfest ein so gelungener Tag geworden!


Versetzung unserer Pastoralassistentin Pia Focke

Zum 31. Juli wird unsere Pastoral-Assistentin Pia Focke erfolgreich ihre Assistenzzeit bei uns in der Pfarreiengemeinschaft Propstei St. Vitus, Meppen, St. Josef, Meppen-Schwefingen/Varloh und St. Antonius Abt, Meppen-Teglingen beenden. Sie wird dann als Pastoralreferentin in den Dienst des Bistums Osnabrück übernommen werden und hat durch Weihbischof Wübbe schon ein neues Einsatzgebiet zugewiesen bekommen. Pia Focke wird zum 1. August eingesetzt in der Pfarreiengemeinschaft St. Johannes Apostel, Wietmarschen und St. Antonius Abt, Wietmarschen-Lohne. Darüber hinaus wird sie Dekanatsreferentin in der Grafschaft Bentheim.

 

Für ihren bisherigen seelsorglichen Dienst sagen wir ihr schon heute herzlich Danke und wünschen ihr viel Vorfreude auf ihre neuen Aufgaben und natürlich Gottes Segen.

 

Die Verabschiedung fand im Rahmen des Pfarrfestes am 9. Juni 2024 statt.

 



Familienmessen und Kinderkirchen im Jahr 2024

Wir laden alle Familien herzlich zu unseren Kinderkirchen und Familienmessen in der Propstei St. Vitus ein.

 



Bischofsbrief zur Stadtpfarrei Meppen

Osnabrück, im Juni 2022

 

Liebe Schwestern und Brüder in den katholischen Kirchengemeinden der Stadt Meppen!

 

„Gott und den Menschen nahe.“ Unter diesem Leitwort sind wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten unseren Weg im Bistum gegangen, auch durch die Höhen und Tiefen der letzten Jahre. Und wir sind weiterhin vielfach herausgefordert. Dabei soll es immer unser Ziel bleiben, die Botschaft des Evangeliums in die heutige Lebenswelt der Menschen und ihre existenzielle Situation zu übersetzen. Die Rahmenbedingungen dafür sind erheblich schwieriger geworden. Dennoch suchen wir auch unter diesen Bedingungen, einen zukunftsträchtigen Weg zu finden, der die (oft harten) Realitäten annimmt und zugleich das Ziel der Verkündigung des Evangeliums nicht aus den Augen verliert.

 

Deshalb machen wir uns heute auf verschiedenen Ebenen Gedanken um die Zukunftsfähigkeit unserer Kirche in Deutschland und vor Ort. In unserem Bistum haben wir vor etwa fünfzehn Jahren entschieden, die Seelsorgeeinheiten überschaubar zu halten im Gegensatz zu vielen anderen Diözesen, die zum Teil riesige Großpfarreien bilden. So gibt es bei uns zur Zeit 72 Einheiten, überwiegend als Pfarreiengemeinschaften, gebildet aus 208 Kirchengemeinden.

 

Schon damals – es war im Jahr 2008 – haben wir geplant, auf die Dauer in unseren Städten eine weitergehende Zusammenarbeit der Pfarreien und Gemeinden einzugehen, um noch mehr Zusammenarbeit und Innovation zu erzielen, nicht zuletzt für das Zusammenspiel mit der jeweiligen Kommune, mit der wir durch Kitas und soziale Einrichtungen in vielerlei Verbindungen stehen. Natürlich geht es auch darum, den stark reduzierten Personalressourcen gerecht zu werden, besonders im priesterlichen Dienst und in anderen Leitungsaufgaben.

 

Zu einer solchen Neuaufstellung der Kirchengemeinden möchte ich Sie für die Stadt Meppen ermutigen. Mit den verantwortlichen Hauptamtlichen und den gemeindlichen Gremien haben bereits Vorgespräche stattgefunden, die mir zeigen, dass es nun notwendig ist, den Fortgang der Überlegungen auf eine breitere Basis zu stellen, zumal bei den anstehenden Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen in diesem Jahr klar sein muss, welche Richtung wir einschlagen wollen. Mir ist wichtig, zwischen der Rechtsform Pfarrei, die sich vor allem auf die Verwaltungsaspekte bezieht, und dem Leben in den Gemeinden vor Ort zu unterscheiden. Kirche lebt in den Familien, Gruppierungen, Vereinen, Verbänden, Chören, kirchlichen Einrichtungen und Initiativen der Gemeinden. Hier sollten wir alle möglichst viel Kreativität und Phantasie entwickeln, um ihnen ein einladendes, vielfältiges und lebendiges Gesicht zu geben. Jeder und jede von uns, wir alle prägen diesen „Pastoralen Raum“, in dem Kirchengemeinden mit Kitas, kirchlichen Schulen, Krankenhaus und vielen sozialen Einrichtungen die Menschen in ihren ganz unterschiedlichen Lebenssituationen erreichen, Gemeinschaft fördern und offen für alle Menschen sind.

 

Die ,Pfarrei‘ stellt hierfür den Rechtsrahmen zur Verfügung, innerhalb dessen alle Fragen bearbeitet werden, die mit Vermögen, Personal und Trägerschaften zu tun haben. Innerhalb der ,Pfarrei‘ kann und soll es weiterhin viele Gemeinden und Gemeinschaften mit viel Eigenstand geben, dabei denke ich an die Dörfer und Stadtteile. Aus meiner Sicht ist Meppen einer der Orte, wo es sinnvoll und möglich ist, einen solchen städtischen Pastoralen Raum anzustreben. Insgesamt leben hier in den drei Pfarreiengemeinschaften knapp 21.000 katholische Christen. Die drei Pfarreiengemeinschaften decken das Kommunalgebiet von Meppen ab und bilden in vielerlei Hinsicht einen gemeinsamen Sozial- und Pastoralraum, auch wenn es eine starke Identifikation der Menschen in ihren Dörfern und Stadtteilen gibt.

 

In den kommenden Jahren wird es für alle Pfarreien im Bistum nötig sein, die Personalentwicklung und die Gebäudeentwicklung mit einer pastoralen Profilbildung der Kirchengemeinden zusammenzudenken. Ich halte es für richtig, dies in Meppen für die ganze Stadt zusammen zu betrachten. Daher sollen die drei Pfarreiengemeinschaften zu einem Pastoralen Raum als Stadtpfarrei zusammengeführt werden, um die Kirche vor Ort zu unterstützen und zu fördern. Das wird nicht unmittelbar geschehen, sondern soll am Ende eines längeren gemeinsamen Planungsprozesses erfolgen. Die positiven Erfahrungen, die wir in Osnabrück, Bremen und Nordhorn gemacht haben, ermutigen noch einmal mehr zu diesem Weg.

 

Im Sinne einer „Kirche der Beteiligung“ sollen möglichst viele Menschen vor Ort die Bildung der neuen Stadtpfarrei mitgestalten. Das gilt auch wie bisher für die Pfarrgemeinderäte und die Kirchenvorstände. Im November werden sie neu gewählt zu solcher Beteiligung. Für die Klärung der offenen Fragen ist ein Zeitraum von bis zu drei Jahren vorgesehen.

 

Mir ist bewusst, dass der anstehende Prozess den beteiligten Haupt- und Ehrenamtlichen und auch Ihnen vor Ort viel Bereitschaft zu Veränderung, Kreativität und Engagement abverlangt. Ich sehe aber auch Chancen darin, wenn wir uns als Christen vergewissern, was wir realistisch mit den uns gegebenen Mitteln in dieser Welt gestalten können. Ich sehe in Meppen viele engagierte Menschen, lebendige Gemeinden und eine noch immer starke Ausstattung mit kirchlichen Einrichtungen, mit denen Sie vor Ort viel einbringen können. Gerade jetzt sollten wir diese zukunftsträchtige Aufgabe anpacken!

 

Noch einmal danke ich Ihnen allen für Ihren Einsatz und Ihre pastorale Leidenschaft!

 

Es grüßt Sie von Herzen

 

Dr. Franz-Josef Bode

 

 


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