Der Altar

Heute ist ein ganz besonderer Tag. Vor vielen Jahren hat Gott das Volk Israel befreit. Sie waren nämlich gefangen im Land Ägypten und mussten schwere Arbeiten machen. Gott hat ihnen geholfen und so konnten sie ein Leben in Freiheit führen. Daran wollen sich auch Jesus und seine Freunde heute erinnern. Deswegen treffen sie sich heute zum gemeinsamen Paschamahl.

 

Endlich ist es soweit. Jesus sitzt gemeinsam mit seinen Jüngern am Tisch. Nachdem das Lamm und die vorbereiteten Kräuter aufgegessen sind, nimmt Jesus das Brot in seine Hand. Er spricht das Dankgebet, das immer beim Paschafest gesprochen wird. Er teilt das Brot in Stücke und sagt: „Seht, das ist mein Leib.“ Anschließend nimmt er den Kelch mit Wein. Er spricht das Dankgebet für den Wein und sagt zu seinen Jüngern: „Trinkt, das ist mein Blut. Es ist ein Versprechen, dass ich immer bei euch bin. Erinnert euch daran, wie ich mit euch das Mahl gefeiert habe.“

 

Gemeinsam danken Jesus und die Jünger Gott mit einem Gebet und mit Liedern.

 

nach Markus 14,13-30

 



Gedanken

In jeder Messe erinnern wir uns an dieses besondere Mahl von Jesus mit seinen Jüngern. Wir kommen in der Kirche zusammen und sind eine starke Gemeinschaft – zu der auch alle gehören, die vor uns gelebt haben.

 

Wir wollen diese Gemeinschaft hier in der Kirche sichtbar machen. Wir können uns im Moment nicht an den Händen fassen, aber wir können unsere Hände zum Zeichen hier sichtbar machen:

 

  • Nimm dir ein buntes Blatt Papier aus dem Korb, zeichne deine Hand darauf und schneide sie aus

 

  • Leg deine Hand (vielleicht sogar mit deinem Namen) um den Altar herum

 

  • So entsteht im Laufe der Zeit ein Zeichen für die Gemeinschaft

 

 



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